"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“

Aktuelles von der Feuerwehr Bad Kohlgrub:

Jahreshauptversammlung 2022

Jahreshauptversammlung am 05.11.2022

Jahreshauptversammlung am 05.11.2022

Bericht: Feuerwehr setzt auf alten Vorstand Für die Bad Kohlgruber Floriansjünger stand am vergangenen Samstagabend ihre Jahreshauptversammlung an. Traditionell ging es vor der Versammlung in die Kirche, um sich den geistlichen Segen zu holen. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es für die Wehrmänner ins Café Hüftgold, wo die Versammlung abgehalten wurde. Zuerst verlasen der 1. Kommandanten Josef Mangold jun. und 1. Vorsitzender Josef Niklas ihre Berichte. „Im vergangenen Vereinsjahr konnten wir einige Altpapiersammlungen stattfinden lassen, diese gehören zu unserer Haupteinnahmequelle im Verein. Die Fahnenabordnung musste mehrfach ausrücken. Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg und beim Vereinsschiessen konnte die Feuerwehrgruppe den 14. Platz erreichen “, so Niklas. Das 150-jährige Jubiläum Moorheilbad Bad Kohlgrub forderte die Ehrenamtlichen ebenfalls. Hier mussten Absicherungen geleistet werden und man unterstützte dort, wo man gebraucht wurde. Erfreut hat den Vorsitzenden die Mitgliederzahlen, der Verein beheimatet 219 Vereinsmitglieder. Der 1. Kommandant ging auf das Einsatzgeschehen ein, es mussten 57 Einsätze abgearbeitet werden. So kam man auf 712 Einsatzstunden. Der Feuerwehrchef kann zum heutigen Stand auf 65 aktive Einsatzkräfte zurückgreifen, davon 25 Atemschutzgeräteträger. Für Josef Mangold jun. war es ein berichtreiches Jahr. 14 Bandeinsätze wurden abgearbeitet, der Rest fiel auf Unfälle, Hilfeleistungen und Unwettereinsätze. Letztere forderte die Wehr gleich mehrfach im Jahr. So blickte Mangold in seiner Ansprache auf die vielen Einsätze zurück. „Derzeit befinden sich 12 Auszubildende in der MTA-Ausbildung. Es freut mich sehr, dass hier Interesse besteht und sich Mitbürger in den Feuerwehrdienst stellen“, so der Kommandant. Im Verein stand die Wahl der Vorstandschaft an. Man könnte sagen aus alt mach neu, die komplette Vorstandschaft wurde wieder gewählt und im Amt bestätigt. Auf alle Funktionen kamen 48 Ja-Stimmen und jeweils zwei Enthaltungen. Für Franz Degele, den 1. Bürgermeister war es eine leichte Wahl, er übernahm die Wahlleitung. Gegenkandidaten gab es keine, die „Alten“ wollten weitermachen. Die Stimmzettel wurde abgegeben und somit die Vorstandschaft für die nächste Vereinsperiode gewählt. Das Wahlergebnis gab der Vorstandschaft recht, die sich im Anschluss bei ihren Mitgliedern bedankte. „Bad Kohlgrub ist sehr weitläufig mit seinen ganzen Weilern. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir dieses Jahr das neue Einsatzfahrzeug „GW-L2“ in den Dienst stellen durften. Weiter freut es mich, dass wir, die Kommune und die Feuerwehr an einem Strang ziehen, ein herzliches vergelts Gott an euch alle“, so der 1. Bürgermeister Franz Degele abschließend. Franz Niggl, Kreisbandmeister der Kreisbrandinspektion hatte noch Ehrungen im Gepäck. Zusammen mit den Kommandanten und der Vorstandschaft wurden die Ehrungen vollzogen. Einige Jubilare befanden sich im Herbsturlaub, hier wird die Ehrung nachgereicht. Geehrt wurden: Josef Schauer (40 Jahre), 1.Bürgermeister Franz Degele (40 Jahre), Martin Beer jun. (40 Jahre). Nicht anwesend: 40 Jahre Herbert Fippl und Konrad Lindauer. 25 Jahre: Maximilian Geisenhof, Franz Schellinger, Michael Strauß, Markus Lory. Die neue Vorstandschaft setzt sich zusammen aus: 1. Vorsitzender Josef Niklas, 1. Kommandant Josef Mangold jun., 2. Kommandant Christian Schellinger 2. Vorstand Christoph Burkart, Gebietsvertreter Oberrick Florian Lang, Funkwart Matthias Piechl, Kassier Thomas Niklas, Wirt Franz Biendl, Fähnrich Jakob Schmid, Gebietsvertreter Kehr Michael Mangold, Gerätewart LF 8 Thomas Lang, , Gebietsvertreter Unterrick Martin Burkart, 1. Gerätewart Anton Gundlfinger jun., Gebietsvertreter Oberdorf Luis Burkart, Fahnenbegleiter und 2. Gerätewart Christian Bierling, , Schriftführer Klement Fischer, 1. Atemschutzgerätewart Anton Mangold, 2. Atemschutzgerätewart und Fahnenbegleiter Dominikus Mangold. Bild Vorstandschaft: v. v. l.: Ehrenkommandant Hans Joachim Seitfudem, Ehrenkommandant Josef Mangold sen., Florian Lang, Matthias Piechl, Josef Niklas, Thomas Niklas, Franz Biendl, Jakob Schmid, Michael Mangold, Thomas Lang, Christian Schellinger, Franz Niggl Kreisbrandmeister unteres Ammertal, h. v. l.: Martin Burkart, Anton Gundlfinger jun., Luis Burkart, Christian Bierling, Christoph Burkart, Klement Fischer, Anton Mangold, Dominikus Mangold, Josef Mangold jun. Bild Ehrung: v. l.: 1. Kommandant Josef Mangold jun., 1. Vorstand Josef Niklas, Josef Schauer ( 40 Jahre), 2. Bürgermeister Hans-Peter Lory, 1.Bürgermeister Franz Degele (40 Jahre), 2. Vorstand Christoph Burkart, Martin Beer jun. (40 Jahre), Kreisbrandmeister unteres Ammertal Franz Niggl, 2. Kommandant Christian Schellinger Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Großübung im Ammertal

Einsatzübung am 27.09.2022

Einsatzübung am 27.09.2022

Bericht: Jährlich gibt es im Ammertal eine Großübung, die von verschiedenen Feuerwehren abgehalten wird. Solch Einsatzübungen sind den Kräften im Voraus nicht bekannt und werden im Geheimen geplant. Um kurz nach sieben am Dienstagabend heulten die Sieren und die Einsatzpager schrillten. Die Feuerwehren aus Saulgrub, Bad Kohlgrub, Altenau, Unterammergau, Oberammergau und Bad Bayersoien, sowie die BRK-Bereitschaft Bad Kohlgrub wurden zu einer gemeinsamen Großübung nach Saulgrub alarmiert. Mit Blaulicht und Martinshorn eilten die Kräfte heran. Angenommen wurde, dass im Aura-Hotel ein Feuer ausgebrochen war und sich Rauch im Hotel verbreitet. Die Brandmeldeanlage schrillte auf dem ganzen Gelände, die Angestellten halfen den sehbehinderten Gästen des Hotels, um ins Freie zu kommen. Eine Nebelmaschine simulierte den Rauch, in einem Stockwerk konnte man die Hand nicht mehr vor den Augen sehen, so real wurde geübt. 1. Kommandant und Einsatzleiter Georg Sporer jun. erteilte seinen Gruppenführen die ersten Einsatzaufträge. Der Angriffstrupp stattete sich mit Atemschutzgeräten aus und begab sich auf das „brennende“ Stockwerk, um dort nach Personen zu suchen. Andere Einheiten mussten die Wasserversorgung sicherstellen, die Oberammergauer Drehleiter wurde zur Personenrettung und Brandbekämpfung in Stellung gebracht. Die BRK-Bereitschaft kümmerte sich um die Gäste des Hotels. Weitere „vermisste“ Hausgäste wurden im Hotel gesucht und gefunden, diese konnten dem BRK zur weiteren Behandlung übergeben werden. In gut anderthalb Stunden konnte das Brand-Szenario mit rund 100 Ehrenamtlichen abgearbeitet werden. Der Einsatzleiter Georg Sporer und Kreisbrandmeister Josef Pongratz konnten ein gutes Fazit dieser Übung ziehen. Nicht nur über die Einsatztaktik, sondern auch über die Angestellten des Hotels, die im Ernstfall als Evakuierungshelfer fungieren müssen. Falls ein Feueralarm ertönt, beginnen diese sofort mit den ersten Evakuierungsmaßnahmen. Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Feuerwehr Bad Kohlgrub erhält Spende

Spendenübergabe am 01.07.2022

Spendenübergabe am 01.07.2022

Bericht: Nicht nur für die Ehrenamtlichen war es ein großer Moment, als das neue Einsatzfahrzeug der Bad Kohlgruber Feuerwehr im Gerätehaus eingetroffen ist, sondern auch für Heinz Pfennig aus München (90). Seit Jahrzehnten kommt der Münchner regelmäßig nach Bad Kohlgrub, um dort seine Moorkur zu verbringen. Mit dem 1. Bürgermeister Franz Degele ist Pfennig mittlerweile vertraut. Schon einmal fragte er den Kommunalchef, ob er der Bergwacht nicht etwas Gutes tun kann. Daraufhin floss Pfennigs Spende in die Dachsanierung einer Bergwachthütte. Nun sah Heinz Pfennig, dass die Kohlgruber Wehr weiteres Equipment für den neuen Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) benötigt. Der Wohltäter zögerte nicht lange und kontaktierte die Feuerwehr. Auch dort ist der Kurgast schon längst bekannt. Mit großer Freude spendierte Heinz Pfennig einen neuen Rollcontainer samt Equipment für die Ölbeseitigung. Hierfür brachte Pfennig 3.332 Euro auf. Als Dank für die Spende wurde eine Tafel mit dem Namen des Spenders an den Rollcontainer angebracht. Die Feuerwehr musste aus Altersgründen ihr altes LF8 (Baujahr 1973) gegen den neuen GW-L2 ersetzten. Um spezielle Einsatzgeräte zu beschaffen sind die Ehrenamtlichen auf Spenden angewiesen. Die Floriansjünger würden sich über jede noch so kleine Spende freuen. Spendenkonto: DE78 7039 0000 0600 7508 91 bei der VR Werdenfels Bank Auf dem Bild zu sehen: v. l.: 1. Kommandant Josef Mangold jun., Heinz Pfennig, 2. Vorstand Christoph Burkhart, 1. Kassier Thomas Niklas.

"Florian Bad Kohlgrub 56/1" geht in Dienst!

Indienststellung am 28.06.2022

Indienststellung am 28.06.2022

Bericht: "Florian Bad Kohlgrub 56/1" geht in Dienst! Am heutigen Dienstag den 28.6.2022 konnten wir unser neues Fahrzeug den GW- L2 (Gerätewagen Logistik 2) in den Einsatzdienst aufnehmen. Unser Oldtimer das Löschgruppenfahrzeug (LF 8), Baujahr 1972 geht somit in seinen wohlverdienten Ruhestand. Ein großes Dankeschön gilt der Gemeinde Bad Kohlgrub für die Unterstützung bei der Fahrzeugbeschaffung, dem Ingenieurbüro Löschmeier ( https://www.loeschmeier.com/ ) aus Schongau für die reibungslose und sehr angenehme Zusammenarbeit und natürlich den Aufbauhersteller Hensel Fahrzeugbau GmbH für die sehr gute Zusammenarbeit und super Umsetzung des Fahrzeuges!! Die Fahrzeugsegnung wird am 28.08.2022 beim Tag der offenen Tür stattfinden.

Gemeinschaftsübung der Hilfsorganisationen in Bad Kohlgrub

Einsatzübung am 13.06.2022

Einsatzübung am 13.06.2022

Bericht: Für die Hilfsorganisationen in Bad Kohlgrub ist es schon längst eine Selbstverständlichkeit, dass man zusammen Einsatzübungen abhält. In vielen Einsatzbereichen leisten sie gemeinsame Arbeit, deshalb ist das Zusammenspiel untereinander sehr wichtig. Zusammen wurde an einer Baustelle im Ort ein Einsatz-Szenario ausgedacht. Lediglich die Übungsleitung wusste davon. Die anrückenden Einsatzkräfte wurden explizit im Unklaren gelassen, was sie an der Einsatzstelle erwartete. Angenommen wurde, dass bei einer Baustelle die Kranmonteure einen Baukran aufgestellt hatten. Noch während des Aufbaus krachte ein PKW, welcher mit zwei Insassen unterwegs war, in die Gegengewichte des Krans. Durch den Aufprall wurden die Fahrzeuginsassen eingeklemmt, einer der „Monteure“ wurde am Krangerüst schwer verletzt, ein weiterer „Monteur“ war ganz oben auf dem Kran gefangen und konnte nicht mehr herab - so das Übungsszenario. Die Ehrenamtlichen von Feuerwehr und Bergwacht rückten an. Die Lage wurde durch die Einsatzleitung erkundet und erste Anweisungen an die Einsatzkräfte erteilt. Die Bergwacht machte sich mit Seilen und Gurten bereit, um die Personen aus dem Kran zu retten. Die Feuerwehr bereitete die schweren hydraulischen Rettungsgeräte vor. Eine Frau der Bergwacht kroch in das Wrack, um die „Verletzten“ im Auto zu versorgen. Hand in Hand arbeiteten die Kräfte von Bergwacht und Feuerwehr, um diese Übung so professionell wie in der Realität abzuarbeiten. Letztendlich konnten alle Mimen, die die Verletzten spielten aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Übungspuppe im Krangerüst wurde schon zu Beginn gerettet. Für den „Monteur“, der ganz oben auf dem Kran saß, bot das Kaiserwetter einen herrlichen Blick ins Blaue Land. Ein Bergwachtler kletterte zu ihm hinauf und sicherte ihn am Seil. So konnte der „Monteur“ abgeseilt werden. Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Herzlich Willkommen "Florian Bad Kohlgrub 56/1"

Ankunft GW - L2 am 23.05.2022

Ankunft GW - L2 am 23.05.2022

Fahrzeug: Gerätewagen Logistik 2

Bericht: Am Montag den 23.05.2022 war es nach langer Planung endlich soweit! Wir konnten unser neues Fahrzeug einen GW-L2 auf einem MAN Fahrgestell in Waldbrunn bei der Firma Hensel Fahrzeugbau abholen. In den nächsten Wochen werden die Maschinisten und Mannschaft in das neue Fahrzeug eingewiesen. Bevor das Fahrzeug den Dienst in Bad Kohlgrub aufnimmt, wird es noch auf der Interschutz (Weltleitmesse für die Bereiche Rettungsdienst, Brand- bzw. Katastrophenschutz und Sicherheit) am Messestand der Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG zu sehen sein.

Indienststellung: Juli 2022

Ammertal-Feuerwehren im Großeinsatz

Einsatzübung am 27.09.2021

Einsatzübung am 27.09.2021

Bericht: Ammertal-Feuerwehren im Großeinsatz !!! Rauchschwaden zogen am Montagabend durch den Ortskern von Oberammergau, in Altenau stieg zeitgleich dichter Rauch bei dem Holzverarbeitungsbetrieb Steinsdorfer auf. Im alten Verkehrsamt Oberammergau, welches sich mitten im Ortskern neben dem kleinen Theater befindet, kam es zu einem Brand. Rauch drang aus Fenstern und Türen, Personen im Gebäude schrien um Hilfe. Zum Glück nur eine sehr realistisch dargestellte Großübung für die Feuerwehren aus Oberammergau und Unterammergau, welche durch die Leitstelle Oberland alarmiert wurden. Die beiden erst eintreffenden Kommandanten Stefan Maier und Peter Bierling sondierten die Einsatzlage und gaben erste Anweisungen. Die Drehleiter wurde zur Personenrettung in Stellung gebracht. Gleichzeitung rüsteten sich die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz aus. Mittels Nebelmaschinen wurde das ganze Gebäude derart vernebelt, dass die Einsatzkräfte nicht einmal mehr die Hand vor Augen sehen konnten. Schnell mussten die Menschen im Gebäude gefunden und gerettet werden. Für die Bürger ein Schreckensszenario, viele kamen vorbei und machten sich Sorgen. Schnell konnte die Feuerwehr beruhigen, dass es sich um eine großangelegte Übung handelt. Übungsbeobachter und Kreisbrandmeister Josef Pongratz konnte nach Abschluss der Übung ein positives Fazit ziehen. Auch für Kreisbrandmeister Florian Fink, der die Übung gemeinsam mit Lukas Zwink inszeniert hatte war es lehrreich. "Aus der Übung konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen, aber natürlich auch aufgrund der pandemiebedingten langen Zwangspause Bereiche aufgedeckt werden die man jetzt wieder gezielt schulen kann". Im Ortskern kam es, aufgrund der Einsatzdarstellung zu Sichtbehinderungen durch Nebel, der sich aber rasch verzog. Fast zeitgleich heulten die Sirenen und Meldeempfänger in den Ortschaften Altenau, Saulgrub, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien. Hier wurde im Holzverarbeitungsbetrieb Steinsdorfer in Altenau ein Brand und ein Unfall inszeniert. Als die ersten Fahrzeuge eintrafen war klar, dass eine Feuerwehr allein dieses Szenario nicht bewältigen kann. Nach der Lageerkundung durch die Einsatzleiter wurde zunächst die Personensuche im Gebäude, als auch die Versorgung der Unfallopfer im Fahrzeug veranlasst. Immer mehr Einheiten aus den Nachbarwehren trafen ein. Kreisbrandmeister Franz Niggl übernahm mit wachsamen Augen die Aufsicht. Dicke Rauchschwaden zogen durch alle Gebäudeteile, so hatten es die Einsatzkräfte sehr schwer sich schnell fortzubewegen. Im Keller wurde ein Elektrobrand angenommen. Die Sichtweite gleich null, auch hier leistete eine Nebelmaschine volle Arbeit. Auf den Knien bahnte sich der Innenangriff mit schwerem Atemschutz den Weg zum „Brandherd“. Steckleitern wurden inzwischen hergerichtet, um Personen vom Dach zu retten. Im hinteren Teil des Geländes wurde ein Autounfall inszeniert. Hier musste die Feuerwehr zwei eingeklemmte Personen aus ihrem Wrack befreien. Schweres hydraulisches Rettungsgerät wurde herangeschafft. Erst wurde die Fahrertüre aufgespreizt, um die Fahrerin (eine Übungspuppe) zu retten. Mit der hydraulischen Schere konnte man sich dann einen Zugang zur Rücksitzbank verschaffen, um das dort platzierte Kind (ebenfalls dargestellt mit einer Übungspuppe) zu befreien. Die „Patienten“ konnten dann dem medizinischen Fachpersonal der BRK-Bereitschaft und Bergwacht Bad Kohlgrub übergeben werden. Diese kamen hinzu, um auch die Patientenversorgung so realistisch wie möglich darstellen zu können. Bei der Übungsnachbesprechung kamen die Einsatzleiter und Kommandanten der Feuerwehren und Franz Niggl, sowie Rotes Kreuz und Bergwacht zusammen und tauschten sich untereinander aus. Das Fazit: „Dank der schnellen und guten Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren konnten wir das Übungsszenario rasch abarbeiten, mit der Leistung bin ich sehr zufrieden“, so Kreisbrandmeister Franz Niggl. Im Ammertal beteiligten sich rund 140 ehrenamtliche Einsatzkräfte bei den Übungen. Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Einsatzübung THL mit der Bergwacht

Datum: 02.08.2021

Datum: 02.08.2021

Bergwacht und Feuerwehr im Großeinsatz an der Hörnlebahn

Bericht: Zum Glück war es nur eine gemeinsame Übung der Bad Kohlgruber Feuerwehr und Bergwacht. Ein Schreckensszenario spielte sich am oberen Hörnle-Parkplatz ab. Der Fahrer eines Kleinwagens geriet während der Fahrt in die Unterzuckerung und verlor dadurch das Bewusstsein. Er krachte in ein geparktes Auto, welches gegen einen Liftmasten geschoben wurde. Durch den Aufprall kam der Sessellift zum Stillstand. Hoch oben in den Sitzen befanden sich „Fahrgäste“ - Mitglieder der Bergwacht. Die Bergwacht und die Feuerwehr rückten für den Übungseinsatz an. Schnell war klar, der Fahrzeugführer musste rasch aus seinem Wrack befreit werden. Hier mussten die Floriansjünger ran. Die Fahrzeuge mussten gesichert, der Brandschutz sichergestellt und die Personenrettung durchgeführt werden. Die medizinische Versorgung der drei schwerverletzen Fahrzeuginsassen übernahm die Bergwacht inkl. Bergwacht-Notärztin. Kein leichtes Übungsszenario. Durch den Aufprall wurde ein Rollenbruch der Seilbahn angenommen. Die Bahn stand. Die Fahrgäste mussten durch ein weiteres Bergwachtteam ebenfalls aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Mit speziellen Seilbahn-Bergegeräten gelangten die Bergretter zu den Sesseln. Ein Fahrgast nach dem andern wurden am Seil ins Tal gelassen und dort weiter von der Bergwacht betreut. Auch wenn der Schreck für manche Anwohner groß war, denn der Anblick schien sehr real - es war zum Glück nur eine Einsatzübung. Nach gut anderthalb Stunden konnten die Einsatzleiter der Bergwacht und Feuerwehr das Übungsende verkünden. In einer gemeinsamen Nachbesprechung wurden die Einsatzabläufe nochmals durchgesprochen. Insgesamt war die Bergwacht mit zwei Einsatzfahrzeugen und sieben Mann und die Kohlgruber Wehr mit vier Fahrzeugen und 40 Mann vor Ort. Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Feuerwehrausbildung erfolgreich abgeschlossen

Datum: 25.06.2021

Datum: 25.06.2021

Bericht: Im nördlichen Ammertal legten 20 Ehrenamtliche, unter den wachsamen Augen von Andreas Weiß, Franz Niggl, Florian Fink und Peter Bierling die MTA- Abschlussprüfung (Modulare Truppausbildung) in Theorie und Praxis erfolgreich ab. Von der Verkehrsabsicherung bis hin zum Löschen, sowie vieles mehr musste den Prüfer vorgezeigt werden. Der schriftliche Prüfungsteil durfte dabei nicht fehlen. Abschauen und Unterhalten ist hier natürlich nicht gestattet. Alle 20 Prüflinge, welche von den Feuerwehren aus Bad Kohlgrub, Bad Bayersoien, Saulgrub und Altenau stammen, konnten am Freitagabend mit Erfolg ihre 2-jährige MTA-Ausbildung beenden. Dieser Abschluss ermöglicht den Wehrmännern und Wehrfrauen die Zugangsvoraussetzung zu weiteren Feuerwehrausbildungen. Der Kommandant Josef Mangold aus Bad Kohlgrub und seine Kollegen aus den anderen Orten waren sichtlich stolz auf ihren Nachwuchs. Mitbürger, die Interesse haben ihrer örtlichen Feuerwehr beizutreten, oder sich einfach über deren Arbeit erkundigen möchten, können sich jederzeit an ihre Feuerwehr wenden. Bestanden haben: Bad Kohlgrub: Luis Burkhart, Jakob Lang, Kilian Lindauer, Georg Lory, Jakob Mangold. Saulgrub: Simon Dietz, Leon Eisenhofer, Michael Holderied, Sarah Hofer, Vitus Klein. Altenau: Markus Steinsdorfer, Johannes Strobl, Lukas Niklas. Bad Bayersoien: Korbinian Filser, Rupert Haseidl, Matthäus Haseitl, Florian Niedermeyer, Thomas Niedermeyer, Georg Eirenschmalz, Moritz Demharter. Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Modulare Truppausbildung (MTA) – Prüfung Basismodul

Datum: 18.06.2021

Datum: 18.06.2021

Bericht: Modulare Truppausbildung (MTA) – Prüfung Basismodul 18.06.2021 Nach intensiver Ausbildung absolvierten nun acht Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kohlgrub, erfolgreich die Prüfung Truppausbildung Basismodul. Sie machen damit den ersten Schritt in der Ausbildung zum Feuerwehrmann. Ab sofort dürfen sie bei Übungen und Einsätzen der aktiven Wehr mitfahren und Menschen in Not helfen. Vergelt’s Gott für euer Engagement und die geleisteten Übungsstunden getreu unserem Motto: "Gott Zur Ehr Dem Nächsten Zur Wehr"

Bericht von unserer Bienenrettung am 17.04.2021 - Münchner Merkur


Bericht von unserer  Einsatzübung am 20.07.2020 - Danke an Dominik Bartl für die Berichterstattung!!

Übung - Explosion bei Schweißarbeiten – Personen in Garage vermisst
Die Corona-Pandemie hat auch den Übungsbetrieb der Feuerwehren stark eingeschränkt, anfangs sogar ganz zum Erliegen gebracht. In den vergangenen Wochen konnten dann endlich wieder kleinere Übungen abgehalten werden. Am Montagabend war es in Bad Kohlgrub dann soweit, eine große Einsatzübung fand statt. Was die Ehrenamtlichen erwartete, war nicht bekannt. Sogar der Kommandant wurde im Vorfeld nicht eingeweiht.

So stellten Mitglieder der Feuerwehr Bad Kohlgrub ein Brand-Szenario auf einem Bauernhof dar. In einer Garage wurde ein Fahrzeug geparkt, Kartons wurden verteilt um die Suche zu erschweren und vier Personen, welche die Verletzten darstellten haben sich in der in dem Raum versteckt. Mittels Nebelmaschine wurde die Doppelgarage derart vernebelt, dass man selbst die Hand nicht mehr vor den Augen sah.

Der inszenierte Rauch hüllte den ganzen Hof ein. Daraufhin wurde per Funkgerät der Einsatzbefehl an die Floriansjünger, welche bereits am Gerätehaus warteten übermittelt. Mit Blaulicht und Horn eilten die Ehrenamtlichen an die „Einsatzstelle“. Zuerst wurde unter schwerem Atemschutz die Personenrettung vorgenommen. Den Boden der Garage suchten sie dabei akribisch nach den Vermissten ab. Schnell waren die Vier gefunden und ins Freie gebracht. Doch unter dem Fahrzeug positionierten die Übungsleiter noch eine Puppe, die es zu retten galt. Keine leichte Aufgabe, welche aber auch rasch bewältigt werden konnte. Die nächste Wasserentnahmestelle war weit entfernt, so verlegten die Wehrmänner in der Zwischenzeit eine rund 350 Meter lange Schlauchleitung, bis an den Hof.

Aus dem Brand-Szenario musste als weitere Schwierigkeit auch eine Gasflasche geborgen werden, diese galt es mit Wasser zu kühlen. Nachdem die Lüftungsarbeiten abgeschlossen wurden und sich der Nebel in Luft aufgelöst hatte, konnte der 1. Kommandant und Einsatzleiter Josef Mangold das Übungsende verkünden. Bei einer Nachbesprechung wurde der Ablauf und das Szenario mit allen Einsatzkräften durchgesprochen. Die Übungsleitung sowie der Kommandant konnten hieraus ein positives Fazit ziehen.

Text und Fotos: News - Media Service

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