"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“

Aktuelles:

Ammertal-Feuerwehren im Großeinsatz

Einsatzübung am 27.09.2021

Einsatzübung am 27.09.2021

Bericht: Ammertal-Feuerwehren im Großeinsatz !!! Rauchschwaden zogen am Montagabend durch den Ortskern von Oberammergau, in Altenau stieg zeitgleich dichter Rauch bei dem Holzverarbeitungsbetrieb Steinsdorfer auf. Im alten Verkehrsamt Oberammergau, welches sich mitten im Ortskern neben dem kleinen Theater befindet, kam es zu einem Brand. Rauch drang aus Fenstern und Türen, Personen im Gebäude schrien um Hilfe. Zum Glück nur eine sehr realistisch dargestellte Großübung für die Feuerwehren aus Oberammergau und Unterammergau, welche durch die Leitstelle Oberland alarmiert wurden. Die beiden erst eintreffenden Kommandanten Stefan Maier und Peter Bierling sondierten die Einsatzlage und gaben erste Anweisungen. Die Drehleiter wurde zur Personenrettung in Stellung gebracht. Gleichzeitung rüsteten sich die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz aus. Mittels Nebelmaschinen wurde das ganze Gebäude derart vernebelt, dass die Einsatzkräfte nicht einmal mehr die Hand vor Augen sehen konnten. Schnell mussten die Menschen im Gebäude gefunden und gerettet werden. Für die Bürger ein Schreckensszenario, viele kamen vorbei und machten sich Sorgen. Schnell konnte die Feuerwehr beruhigen, dass es sich um eine großangelegte Übung handelt. Übungsbeobachter und Kreisbrandmeister Josef Pongratz konnte nach Abschluss der Übung ein positives Fazit ziehen. Auch für Kreisbrandmeister Florian Fink, der die Übung gemeinsam mit Lukas Zwink inszeniert hatte war es lehrreich. "Aus der Übung konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen, aber natürlich auch aufgrund der pandemiebedingten langen Zwangspause Bereiche aufgedeckt werden die man jetzt wieder gezielt schulen kann". Im Ortskern kam es, aufgrund der Einsatzdarstellung zu Sichtbehinderungen durch Nebel, der sich aber rasch verzog. Fast zeitgleich heulten die Sirenen und Meldeempfänger in den Ortschaften Altenau, Saulgrub, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien. Hier wurde im Holzverarbeitungsbetrieb Steinsdorfer in Altenau ein Brand und ein Unfall inszeniert. Als die ersten Fahrzeuge eintrafen war klar, dass eine Feuerwehr allein dieses Szenario nicht bewältigen kann. Nach der Lageerkundung durch die Einsatzleiter wurde zunächst die Personensuche im Gebäude, als auch die Versorgung der Unfallopfer im Fahrzeug veranlasst. Immer mehr Einheiten aus den Nachbarwehren trafen ein. Kreisbrandmeister Franz Niggl übernahm mit wachsamen Augen die Aufsicht. Dicke Rauchschwaden zogen durch alle Gebäudeteile, so hatten es die Einsatzkräfte sehr schwer sich schnell fortzubewegen. Im Keller wurde ein Elektrobrand angenommen. Die Sichtweite gleich null, auch hier leistete eine Nebelmaschine volle Arbeit. Auf den Knien bahnte sich der Innenangriff mit schwerem Atemschutz den Weg zum „Brandherd“. Steckleitern wurden inzwischen hergerichtet, um Personen vom Dach zu retten. Im hinteren Teil des Geländes wurde ein Autounfall inszeniert. Hier musste die Feuerwehr zwei eingeklemmte Personen aus ihrem Wrack befreien. Schweres hydraulisches Rettungsgerät wurde herangeschafft. Erst wurde die Fahrertüre aufgespreizt, um die Fahrerin (eine Übungspuppe) zu retten. Mit der hydraulischen Schere konnte man sich dann einen Zugang zur Rücksitzbank verschaffen, um das dort platzierte Kind (ebenfalls dargestellt mit einer Übungspuppe) zu befreien. Die „Patienten“ konnten dann dem medizinischen Fachpersonal der BRK-Bereitschaft und Bergwacht Bad Kohlgrub übergeben werden. Diese kamen hinzu, um auch die Patientenversorgung so realistisch wie möglich darstellen zu können. Bei der Übungsnachbesprechung kamen die Einsatzleiter und Kommandanten der Feuerwehren und Franz Niggl, sowie Rotes Kreuz und Bergwacht zusammen und tauschten sich untereinander aus. Das Fazit: „Dank der schnellen und guten Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren konnten wir das Übungsszenario rasch abarbeiten, mit der Leistung bin ich sehr zufrieden“, so Kreisbrandmeister Franz Niggl. Im Ammertal beteiligten sich rund 140 ehrenamtliche Einsatzkräfte bei den Übungen. Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Einsatzübung THL mit der Bergwacht

Datum: 02.08.2021

Datum: 02.08.2021

Bergwacht und Feuerwehr im Großeinsatz an der Hörnlebahn

Bericht: Zum Glück war es nur eine gemeinsame Übung der Bad Kohlgruber Feuerwehr und Bergwacht. Ein Schreckensszenario spielte sich am oberen Hörnle-Parkplatz ab. Der Fahrer eines Kleinwagens geriet während der Fahrt in die Unterzuckerung und verlor dadurch das Bewusstsein. Er krachte in ein geparktes Auto, welches gegen einen Liftmasten geschoben wurde. Durch den Aufprall kam der Sessellift zum Stillstand. Hoch oben in den Sitzen befanden sich „Fahrgäste“ - Mitglieder der Bergwacht. Die Bergwacht und die Feuerwehr rückten für den Übungseinsatz an. Schnell war klar, der Fahrzeugführer musste rasch aus seinem Wrack befreit werden. Hier mussten die Floriansjünger ran. Die Fahrzeuge mussten gesichert, der Brandschutz sichergestellt und die Personenrettung durchgeführt werden. Die medizinische Versorgung der drei schwerverletzen Fahrzeuginsassen übernahm die Bergwacht inkl. Bergwacht-Notärztin. Kein leichtes Übungsszenario. Durch den Aufprall wurde ein Rollenbruch der Seilbahn angenommen. Die Bahn stand. Die Fahrgäste mussten durch ein weiteres Bergwachtteam ebenfalls aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Mit speziellen Seilbahn-Bergegeräten gelangten die Bergretter zu den Sesseln. Ein Fahrgast nach dem andern wurden am Seil ins Tal gelassen und dort weiter von der Bergwacht betreut. Auch wenn der Schreck für manche Anwohner groß war, denn der Anblick schien sehr real - es war zum Glück nur eine Einsatzübung. Nach gut anderthalb Stunden konnten die Einsatzleiter der Bergwacht und Feuerwehr das Übungsende verkünden. In einer gemeinsamen Nachbesprechung wurden die Einsatzabläufe nochmals durchgesprochen. Insgesamt war die Bergwacht mit zwei Einsatzfahrzeugen und sieben Mann und die Kohlgruber Wehr mit vier Fahrzeugen und 40 Mann vor Ort. Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Feuerwehrausbildung erfolgreich abgeschlossen

Datum: 25.06.2021

Datum: 25.06.2021

Bericht: Im nördlichen Ammertal legten 20 Ehrenamtliche, unter den wachsamen Augen von Andreas Weiß, Franz Niggl, Florian Fink und Peter Bierling die MTA- Abschlussprüfung (Modulare Truppausbildung) in Theorie und Praxis erfolgreich ab. Von der Verkehrsabsicherung bis hin zum Löschen, sowie vieles mehr musste den Prüfer vorgezeigt werden. Der schriftliche Prüfungsteil durfte dabei nicht fehlen. Abschauen und Unterhalten ist hier natürlich nicht gestattet. Alle 20 Prüflinge, welche von den Feuerwehren aus Bad Kohlgrub, Bad Bayersoien, Saulgrub und Altenau stammen, konnten am Freitagabend mit Erfolg ihre 2-jährige MTA-Ausbildung beenden. Dieser Abschluss ermöglicht den Wehrmännern und Wehrfrauen die Zugangsvoraussetzung zu weiteren Feuerwehrausbildungen. Der Kommandant Josef Mangold aus Bad Kohlgrub und seine Kollegen aus den anderen Orten waren sichtlich stolz auf ihren Nachwuchs. Mitbürger, die Interesse haben ihrer örtlichen Feuerwehr beizutreten, oder sich einfach über deren Arbeit erkundigen möchten, können sich jederzeit an ihre Feuerwehr wenden. Bestanden haben: Bad Kohlgrub: Luis Burkhart, Jakob Lang, Kilian Lindauer, Georg Lory, Jakob Mangold. Saulgrub: Simon Dietz, Leon Eisenhofer, Michael Holderied, Sarah Hofer, Vitus Klein. Altenau: Markus Steinsdorfer, Johannes Strobl, Lukas Niklas. Bad Bayersoien: Korbinian Filser, Rupert Haseidl, Matthäus Haseitl, Florian Niedermeyer, Thomas Niedermeyer, Georg Eirenschmalz, Moritz Demharter. Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de

Modulare Truppausbildung (MTA) – Prüfung Basismodul

Datum: 18.06.2021

Datum: 18.06.2021

Bericht: Modulare Truppausbildung (MTA) – Prüfung Basismodul 18.06.2021 Nach intensiver Ausbildung absolvierten nun acht Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kohlgrub, erfolgreich die Prüfung Truppausbildung Basismodul. Sie machen damit den ersten Schritt in der Ausbildung zum Feuerwehrmann. Ab sofort dürfen sie bei Übungen und Einsätzen der aktiven Wehr mitfahren und Menschen in Not helfen. Vergelt’s Gott für euer Engagement und die geleisteten Übungsstunden getreu unserem Motto: "Gott Zur Ehr Dem Nächsten Zur Wehr"

Bericht von unserer Bienenrettung am 17.04.2021 - Münchner Merkur


Bericht von unserer  Einsatzübung am 20.07.2020 - Danke an Dominik Bartl für die Berichterstattung!!

Übung - Explosion bei Schweißarbeiten – Personen in Garage vermisst
Die Corona-Pandemie hat auch den Übungsbetrieb der Feuerwehren stark eingeschränkt, anfangs sogar ganz zum Erliegen gebracht. In den vergangenen Wochen konnten dann endlich wieder kleinere Übungen abgehalten werden. Am Montagabend war es in Bad Kohlgrub dann soweit, eine große Einsatzübung fand statt. Was die Ehrenamtlichen erwartete, war nicht bekannt. Sogar der Kommandant wurde im Vorfeld nicht eingeweiht.

So stellten Mitglieder der Feuerwehr Bad Kohlgrub ein Brand-Szenario auf einem Bauernhof dar. In einer Garage wurde ein Fahrzeug geparkt, Kartons wurden verteilt um die Suche zu erschweren und vier Personen, welche die Verletzten darstellten haben sich in der in dem Raum versteckt. Mittels Nebelmaschine wurde die Doppelgarage derart vernebelt, dass man selbst die Hand nicht mehr vor den Augen sah.

Der inszenierte Rauch hüllte den ganzen Hof ein. Daraufhin wurde per Funkgerät der Einsatzbefehl an die Floriansjünger, welche bereits am Gerätehaus warteten übermittelt. Mit Blaulicht und Horn eilten die Ehrenamtlichen an die „Einsatzstelle“. Zuerst wurde unter schwerem Atemschutz die Personenrettung vorgenommen. Den Boden der Garage suchten sie dabei akribisch nach den Vermissten ab. Schnell waren die Vier gefunden und ins Freie gebracht. Doch unter dem Fahrzeug positionierten die Übungsleiter noch eine Puppe, die es zu retten galt. Keine leichte Aufgabe, welche aber auch rasch bewältigt werden konnte. Die nächste Wasserentnahmestelle war weit entfernt, so verlegten die Wehrmänner in der Zwischenzeit eine rund 350 Meter lange Schlauchleitung, bis an den Hof.

Aus dem Brand-Szenario musste als weitere Schwierigkeit auch eine Gasflasche geborgen werden, diese galt es mit Wasser zu kühlen. Nachdem die Lüftungsarbeiten abgeschlossen wurden und sich der Nebel in Luft aufgelöst hatte, konnte der 1. Kommandant und Einsatzleiter Josef Mangold das Übungsende verkünden. Bei einer Nachbesprechung wurde der Ablauf und das Szenario mit allen Einsatzkräften durchgesprochen. Die Übungsleitung sowie der Kommandant konnten hieraus ein positives Fazit ziehen.

Text und Fotos: News - Media Service

  • 20200720-089A0779
  • 20200720-089A0814
  • 20200720-089A0819
  • 20200720-089A0823